






Im Jahr 2000 ließ sich nach 31 Jahren Abwesenheit an der Münsterer Kläranlage
wieder ein Storchenpaar zur Brut nieder. Seitdem gibt es in der Gemeinde wieder
Jahr für Jahr Jungstörche, die auch in den Schutzgebieten
zwischen Münster,
Altheim und Hergershausen über die Wiesen staken.
In Zusammenarbeit mit den Kommunen und Behörden wurden etliche Schutzprojekte
durchgeführt. Feuchtwiesen wurden wieder bewässert, Auenwiesen und Trockenrasenstandorte, die in Jahrzehnten zuvor in Maisäcker umgewandelt waren,
wurden wieder zurückgeführt. Durch die Aufstellung eines Windschöpfwerkes wurden erworbene Grundstücke eingepoldert und während der
Frühjahrsmonate bewässert.
Darüber hinaus wurde neben der Kläranlage ein Nahrungsteich angelegt, der auch
für weitere Tiere und Pflanzen gedacht ist.
Seit ihrer Wiederkehr im Jahr 2000 haben sie insgesamt 26 Jungstörchen das Leben geschenkt.
Auch in ihrem 9. Brutjahr gab es vier mal Nachwuchs.
Auch der von der NABU Gruppe errichtete 2. Storchenhorst "Auf dem Sand",
wurde in 2008 durch ein zweites Storchenpaar besiedelt. Leider wurde auch in diesem Jahr die Brut verlassen.
Die Fa. HSE hat im Auftrag der NABU Gruppe am Storchenhorst an der Kläranlage einen Mast mit Videokamera errichtet,
die via Internet das intime Familienleben der "Münsterer Störche" vor der ganzen Welt ausbreitet.