NABU Münster-Hessen
NABU  Münster-Hessen

Aktuelle NABU Nachrichten

Diese Website beinhaltet die aktuellen Nachrichten der letzten 6 Monate, die aktuellsten zuerst. Ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Archiv. 

 

Der NABU bekämpft regelmäßig den Bärenklau in Münster

Thomas Lay hat den Riesen-Bärenklau aus der "Furt im Wassererlebnis Gersprenz" entfernt. Mit entsprechender Schutzkleidung, die von vorbeigehenden Spaziergängern als „Ausserirdischer“ registriert wurden, konnte der Bärenklau mit Spezialwerkzeugen unschädlich gemacht werden. Die Dolden wurden in Kunststoffsäcke gepackt und werden über den Hausmüll entsorgt.

Der NABU nimmt dies zum Anlass nochmals auf die Gefahren des Kontaktes mit dem Bärenklau hinzuweisen. Beim Körperkontakt können schwere Verbrennungen entstehen, deren Heilung sehr langwierig ist. Weitere Hinweise können unter www.heilpraxisnet.de abgerufen werden.

NABU-Exkursion nach Bad Kreuznach am 11.06.2017

Unter der engagierten Führung von Hildegard Jacob und Rudi Heckwolf  blieb die diesjährige Exkursion nach Bad Kreuznach nichts an Sehenswertem schuldig. Das Wetter: Sonne satt, die Teilnehmer: Entsprechend gut aufgelegt. Die Flora: Blühende Schönheiten so weit das Auge reicht. Die Fauna: Manches versteckt, vieles ohne Scheu, einiges flatterhaft und Besonderheiten in weiter Ferne.

Anbei ein fotografischer Auszug aus den Schönheiten der Natur. Leider waren die Bienenfresser der Brennweite der Kamera nicht gewachsen und konnten somit nur schemenhaft auf das digitale Zelluloid gebannt werden.

Wer diese Exkursion noch nicht im Repertoire der Naturerkundungen hatte, sollte sich diesen Termin in einem der nächsten NABU-Jahre nicht entgehen lassen.

 

Die Vogelwelt des Altkreises Dieburg

 

Eine Ausarbeitung von Wolfgang Heimer für den Arbeitskreis Dieburg der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) und den Kreisverband Dieburg im Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Hessen (NABU).

 

Die Studie zeigt den aktuellen Wissensstand über unsere Vogelwelt und die Entwicklungen in den vergangenen Jahren.
 

Avifauna_AK_Dieburg.pdf
PDF-Dokument [12.1 MB]

 

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Das Storchenfest 2017 in Bildern

NABU-Homepage mit dem 50.001 Besucher

 

 

Aus Anlass des 50.001 Besuchers der NABU-Homepage am 06.05.2017, 17:56 Uhr wurde von unserem NABU-Mitglied Horst Usinger eine Postkarte erstellt, die einige markante Termine auf dem Weg zu diesem Erfolg enthält.

Storchenfest mit Jubiläumsanspruch

Der NABU Münster lädt ein ins Gersprenzstadion

Die Eier sind gelegt, die Storchenküken geschlüpft und wie in jedem Jahr will dieses Ereignis gebührend gefeiert werden. Mit den 10 Storchenhorsten rund um Münster wird für den NABU-Münster-Hessen ein weiteres Jubiläum, mit der gleichen Anzahl an Jahren, Wirklichkeit. 10 Jahre NAJU Münster gilt es auf dem beliebten Storchenfest zu würdigen.

 

Unter der Leitung von Hildegard Jacob können die „Naturfüchse“ der Naturschutzjugend Münster auf eine kontinuierliche und erfolgreiche  Jugendarbeit im Dienste der Natur und des Naturschutzes zurückblicken. So präsentieren sich die Naturfüchse und  Ihre Arbeit ausführlich auf dem anstehenden Storchenfest.

 

Am Sonntag, dem 28. Mai ist es wieder soweit. Das Gersprenzstadion am Werlacher-Weg öffnet seine Pforten ab 10:00 Uhr für alle Naturfreunde und solche die es vielleicht werden wollen. Die NAJU lockt ab 11:00 Uhr mit einem Kinderprogramm.

 

Unter Anderem werden wieder Nistkästen zum gemeinsamen Zusammenbau angeboten. Eine Attraktion die schon in den vergangenen Jahren nicht nur die Jüngsten begeisterte.

 

Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Thema „Naturnahe Gartengestaltung“. Es steht eine Menge an Informationen zur Verfügung und für den  schnellentschlossenen Gartenfreund werden bienen -und schmetterlingsfreundliche Stauden im Angebot sein.

 

Auch zum Thema Müll und Müllvermeidung wird der NABU gezielte Informationen auf diesem Storchenfest anbieten können. Also eine Menge an Angeboten die nur mit entsprechender Verpflegung zu „Verdauen“ sind. Für das leibliche Wohl sorgen deshalb die fleißigen Helfer am Grill, der „Pommesbude“, der Getränketheke und am Kuchenbuffet mit Kaffeeausschank.

 

Gerne nehmen sich die „NABU’s“  auch die Zeit,  Fragen der Besucher ausführlich zu beantworten und würden sich freuen, viele Gäste begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen rund um die Arbeit des NABU und der  NAJU können im Vorfeld auf der attraktiven Homepage www.nabu-muenster-hessen.de  abgerufen und eingesehen werden.

Wie sieht sie aus .... die Fledermaus in Münster ?

Zwei Damen vom NABU Münster berichten von ihren ersten Erfahrungen mit dem Fledermaus-Detector in Münsters Gemarkungen.

 

Foto: NABU Peter Hildebrandt

Wie unsere Fledermaus so aussieht, das haben wir uns gefragt und fingen an, uns zu rüsten. Recherchierten in den Unterlagen vom Land Hessen und sonstiger Quellen, um herauszubekommen, welche der fliegenden Säugetiere sich nun in Münster aufhalten. Wir lasen von Winterquartier, von Sommerquartier und Wochenstuben. Wir laden die Taschenlampe und besorgen uns einen Bat-Detector, der die Sprache der Fledermäuse für uns hörbar übersetzen soll. Auch fahren wir nach Wetzlar und hören uns Vorträge über Erste-Hilfe, Kartierung, und vieles vieles mehr an. Und dann warten wir darauf, dass es nun endlich wärmer wird.

Am Sonntag, dem 23. April sind wir dann das erste Mal losgezogen. Erst im Ort, dann an der Gersprenz und an der alten Kläranlage. Je nach Standort konnte man die jagende Fledermaus mit dem Detector schnell ausmachen. Im Ort selbst ‚war es noch ruhig‘ und doch auch dort schlug der Detector an. An der alten Kläranlage musste man schon ein wenig suchen und auch dann war sie deutlich zu hören.

 

Zuhause angekommen wurden wir erst richtig neugierig. Welches Fledertier war es denn nun? Da sich hier schon abzeichnete, dass je nach Umgebung sich auch die Fledermaus unterschied, war die Frage, welche würden wir beim Freizeitzentrum finden? Und jagen die Fledermäuse auch im Wald von Münster? Am Montag wurde es dann endlich wieder wärmer und am Nachmittag flogen Schmetterlinge, Bienen und Falter umher. Da sollte sich doch am Abend schon die eine oder andere Fledermaus zu finden sein? Wir fuhren also raus zum Freizeitzentrum und schon als die Dämmerung aufzog konnten wir die Fledermaus deutlich hören – was aber noch viel schöner war – auch deutlich am Himmel sehen. Wir haben den unterschiedlichsten Fledertieren zugehört, haben sie aufgezeichnet und haben sie dann in aller Ruhe weiter jagen lassen.

 

Neugierig geworden? Interesse selbst mal der Fledermaus zuzuhören? Dann einfach eine Mail an fledermaus@nabu-muenster-hessen.de

 

Nachfolgend können Sie ein kleine Kostprobe sehen und hören:

Bitte Doppelklick auf das MP3-Symbol und dann mit Firefox !!! öffnen.

 

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MP3-Audiodatei [6.5 MB]

 

Inge und Karin / NABU Münster

Dem Ruf des Kuckuck gefolgt .....

sind am vergangenen Sonntag 25 Naturfreunde zur Frühjahrsexkursion in die „Hergershäuser Wiesen“. Unter der Führung des Vorsitzenden des NABU Münster-Hessen, Dieter Günther, war der sommerliche Erlebnisspaziergang im FFH und Naturschutzgebiet ein Anziehungspunkt für Gäste, auch aus der näheren Umgebung.

Neben ornithologischen Kleinoden wie der Kornweihe, einem einsamen Kampfläufer und eben dem selten gewordenen Kuckuck, waren eine Vielzahl von geflügelten Sommergästen schon mit dem Brutgeschäft befasst. Der Kiebitz begeisterte ebenso mit seinen unglaublichen Flugkünsten, wie auch die Mönchsgrasmücke mit Ihrem melodischen Gesang. Und dies im Wettstreit mit der ersten Nachtigall in diesem Jahr.

 

Ein bewusst erwartetes Highlight war die angewachsene Population an natürlich angelegten Storchenhorsten. Insgesamt konnten, neben einem Graureihernest, sieben Storchenhorste auf der Wanderung in Augenschein genommen werden. Zwei weitere Horste sind vorhanden, blieben dem Betrachter auf dem zurückgelegten Weg jedoch verborgen. Und noch könnte das ein oder andere Storchennest  dazukommen, beobachtet man die Anzahl der noch vagabundierenden Störche .

Dieser Anstieg der Storchenpopulation bestätigt die Arbeit des NABU der, gerade auch in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Landwirten, für den Erhalt der naturnahen Kulturlandschaft kämpft und arbeitet. Gefeiert werden die Störche beim, über die Gemeindegrenzen hinaus,  bekannten Storchenfest, das am 28.05. ab 10:00 Uhr für alle Besucher eine Vielzahl an Informationen rund um den Storch bietet. 

Im Gersprenzstadion werden zudem, erstmalig in diesem Jahr, Tipps für einen  „naturnahen Garten“ angeboten. Ein Service, der in den kommenden Jahren sicher auch um mehr Informationen rund um den Biber  erweitert werden kann.  
So konnten sich die Teilnehmer der Exkursion schon ein Bild der fleißigen Nager machen, die auf der Nahrungssuche deutlich sichtbare Spuren hinterlassen haben.

 

Nach mehr als drei Stunden  endete die Exkursion am Beobachtungsstand „Auf dem Sand“. Diesem hatten aktive NABU Mitglieder in den letzten Wochen ein neues Dach verpasst. Eine Ausstellung zum Vogel des Jahres, dem Waldkautz und eine Menge an Informationsmaterial liegen hier bereit. Durch die geöffneten Beobachtungsklappen  hatten die Teilnehmer nochmals einen herrlichen Blick auf die verschiedenen Gänse und Wasservögel.

 

Ein schöner Abschluss dieses Vormittags … hoffentlich ohne Sonnenbrand.

Wer übrigens den Frühling zur naturnahen Gartengestaltung nutzen und nicht bis zum Storchenfest auf interessante Tipps warten möchte, kann eine umfangreiche Sammlung und Beschreibung von Empfehlungen auch auf der Homepage des NABU abrufen. 

Hier ist unter  www.nabu-muenster-hessen.de eine entsprechende Rubrik eingerichtet. Und es lohnt sich auf jeden Fall diese Seite auch unter anderen Gesichtspunkten zu „erforschen“.

Die Gersprenz als Müllkippe

Ja, wie eine schwimmende Müllkippe mutete es den Anglern des ASV-Hergershausen und den Aktiven des NABU Münster am vergangenen Samstag an, als Sie in einer gemeinsamen Aktion einen, durch Totholz entstandenen Anschwemmungsbereiches der Gersprenz, von eben jenem Müll befreiten. Ausgerechnet im renaturierten Bereich der Gersprenz, auf Höhe  der ersten Pappeln mit natürlichen Storchenhorsten, war eine Ansammlung von Kunststoffen, Bällen und Glasflaschen sichtbar abgelagert. Dieser Umstand bedurfte einer Reinigungsaktion.

 

Initiiert vom NABU Münster war eine Anfrage an den Angelsportverein zwecks Ausleihe eines „Müllbootes“ im Vorfeld abgesprochen. Umso erfreulicher war dann die Unterstützung durch zusätzliche Manpower in Form von zwei neoprengewandeten aktiven Anglern. Diese bewiesen einen einmaligen Einsatz bei der Beseitigung des angeschwemmten Mülls.

Was zuerst als oberflächlich schnell zu erledigende Arbeit erschien, entwickelte sich schnell zu einem Müllberg, der auch den neun NABU-Aktiven nur mehr ein erschrecktes Kopfschütteln abnötigte. Mehr als zwei Dutzend 240L Müllsäcke mit hochverschmutztem Plastikmüll, mit alten Holzbilderrahmen und ganzen Lattenzäunen, sowie  an die 300 Glasflaschen, landeten auf dem bereitgestellten Anhänger.

Im Vorfeld war über die Gemeinde Münster und in Absprache mit dem ZAW die Kostenfrage der Entsorgung geklärt. Hierfür zeigt sich der NABU Münster sehr dankbar. Diese Mengen wären aus eigener Kraft nicht zu entsorgen gewesen. Die Beseitigung war körperliche Schwerstarbeit und so war es sehr hilfreich so viele Hände im Einsatz zu haben. Der NABU wurde hierbei auch von drei Flüchtlingen unterstützt. Seit den vier Arbeitseinsätzen der letzten Wochen haben sich, auf Initiative des NABU Münster, immer wieder Flüchtlinge zu dieser sinnvollen Freizeitgestaltung eingefunden. Ein NABU-Projekt das sehr positiv und engagiert aufgenommen wurde und worüber es noch ausführlicher zu berichten gilt.

 

Zurück zum Thema Müll. Es ist schon erschreckend, wie sorglos mit dem Wohlstandsmüll umgegangen wird. Ist es Desinteresse, Gedankenlosigkeit oder einfach nur Handeln ohne Einsicht der resultierenden Konsequenzen!? Seit einigen Jahren wird über die Unmengen an Mikroplastik in den Weltmeeren diskutiert. Und es ist keine Frage. Das fängt hier vor unserer Haustür, in der Gersprenz an. Letztendlich gelangt dieser  Gersprenz-Plastikmüll, auf seinem Wege schon reichlich zersetzt, auch als „sekundäres“ Mikroplastik in diese Weltmeere. Und dies mit jenen verheerenden Nebenwirkung auf die Meeresfauna und Flora. Zum guten Schluss haben wir dann unseren Müll wieder auf dem Teller. Schon mal darüber nachgedacht?! Deshalb wird der NABU Münster weiterhin Reinigungsaktionen der Gersprenz anregen. Neben dem ASV-Hergershausen, haben sich auch die „Gersprenztaucher“  Münster für eine Zusammenarbeit ausgesprochen. Kleine aber wichtige Schritte auf einem Weg in die richtige Richtung.

 

Ein Tag im Leben der NABU-Aktiven der Ortsgruppe Münster

Wie jeden Samstag führen die aktiven  Mitglieder der NABU-Gruppe Münster Pflegearbeiten in den Naturschutzgebieten aus. Die beigefügte Bilderserie zeigt den Einsatz am 10.12.2016, bei dem bei Sonnenschein und blauem Himmel das Mahdgut der Düne „Auf dem Sand“ aufgeladen und abgefahren wurde. Die jährliche Mahd der Düne ist notwendig, damit der Lebensraum für seltene Pflanzen und 18 Schmetterlingsarten erhalten bleibt. Am nächsten Samstag findet der letzte Arbeitseinsatz in diesem Jahr statt, aber schon im Januar geht es weiter. Wer Bewegung und zwei bis drei Stunden leichte Arbeit in der Natur mag, kann gerne mitmachen. Treffpunkt: jeden Samstag, 13:00 Uhr an der Alten Kläranlage in Münster.

 

Schmetterlinge "Auf dem Sand"

Unser Beitrag „Schmetterlinge auf dem Sand“ wurde ergänzt um die Gefährdungssituation der einzelnen Schmetterlingsarten. Da uns diese Information sehr wichtig ist, wollen wir diese Seite hier nochmal im Direktzugriff zur Verfügung stellen (bitte mit Adobe Reader öffnen).

 

Gefährdung der Schmetterlinge.pdf
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NABU im Jahresendspurt

Traditionell startete der Endspurt ins Naturschutzjahr mit der öffentlichen Jahreshauptversammlung der NABU-Ortsgruppe. In dieser wichtigen und gut besuchten Mitgliederversammlung, konnte ein positives Resümee des abgelaufenen Jahres gezogen werden. Erfolgreiche Pflegemaßnahmen, der dem NABU unterstellten Naturschutzgebiete, fanden ebenso Erwähnung, wie auch die sehr wichtige Jugendarbeit, geleitet von Hildegard Jacob, die im kommenden Jahr eine aktive Aufwertung erfahren soll. Neben Wolfgang Kleinheinz, der die Arbeit der „Naturfüchse“ der NAJU schon viele Jahre unterstützt, bekommt das Team jetzt mit Inge Teichmann weitere Verstärkung.

 

Der 1. Vorsitzende Dieter Günther, bedankte sich somit nicht nur bei den aktiven Mitgliedern für die geleistete Arbeit, sondern übergab in diesem Jahr ein letztes Mal das Wort an Werner Kissner, den Kassenwart. Nach langen Jahren erfolgreicher Kassenführung und hervorragender Arbeit auf diesem Gebiet, wird sich Werner Kissner auf die Gestaltung und Pflege der Homepage www.nabu-muenster-hessen.de konzentrieren. Bis Ende des Jahres führt Werner Kissner die Geschäfte weiter und konnte mitteilen, dass die Finanzen des Vereins auf soliden Füßen stehen und ein positiver Saldo ausgewiesen werden kann. Dies nicht zuletzt Dank der Verleihung des Umweltschutzpreises des Landkreis Darmstadt-Dieburg Ende 2015, den erfolgreichen Veranstaltungen Storchenfest und Kelterfest, den vielen Spenden, sowie den „stillen Mitgliedern“ mit Ihren Mitgliedsbeiträgen. Der Vorstand bedankte sich bei Werner Kissner für die vielen Jahre der treuen und tadellosen Kassenführung.

 

Somit wurden Neuwahlen des Kassenwarts notwendig und mit Jonas Kisling konnte ein adäquater Nachfolger für dieses wichtige Amt gefunden werden. Eine weitere Personalie war schnell zu den Akten gelegt. Die Amtszeit von Helmut Wissner als Kassenprüfer war nach 2 Jahren beendet. Ihm folgte Jürgen Marder, der nun zusammen mit Harald Witzel das „Kassenprüfer-Duo“ darstellt.

 

Foto: Hornissen-Nest über Kohlmeisen-Nest (Th.Lay)

Mit einer engagierten Diskussion zu den Aktivitäten im Jahre 2017,der eine ausgearbeitete Veranstaltungsliste in den nächsten Wochen folgen wird, beendete der Vorsitzende Dieter Günther die Versammlung, nicht ohne Verweis auf das anstehende, nächste Highlight im Naturschutzjahr, der Nistkastenreinigung im Gemeindewald Münster. Trotz nicht gerade berauschender äußerlicher Bedingungen, fanden sich ausreichend Teilnehmer für die spannende Reinigungsaktion ein. Gerade auch für die „Naturfüchse“ ist es immer wieder ein Erlebnis in die verlassenen Kinderstuben diverser Tierarten zu schauen. Denn nicht nur Vögel nutzen die aufgehängten Nistkästen. Hornissen und  Wespen nutzen gerne die trockenen „Höhlen“ zur Bildung eines ersten Staates. Auch Schmetterlinge und andere Hautflügler beziehen die Nistkästen als Winterquartier. Fledermäuse erobern gerne spezielle Kästen, sind aber auch nicht abgeneigt einen Standard-Nistkasten als Schlafplatz einzunehmen. Leider mussten die Reinigungstrupps in diesem Jahr einen Verlust von 8 Nistkästen verzeichnen, deren Verbleib nicht zu klären war. Unerklärlich blieb auch die Tatsache, dass in diesem Jahr überdurchschnittlich viele verlassene Gelege aufgefunden wurden. Einen genauen Überblick der Belegungen der Kästen kann

über www.nabu-muenster-hessen.de/nistkastenbelegung abgefragt werden. Es ist immer wieder ein Erfolgserlebnis viele der aufgehängten Nistkästen bewohnt zu wissen. Dafür lohnt sich die Mühe der Reinigung allemal.

 

Das gemeinsame Mittagessen bei „Axels Auszeit“ im Freizeitzentrum, gehörte auch in diesem Jahr zu einem verbindenden Abschluss der erfolgreichen Aktion.

Noch sind nicht alle Arbeiten in den Naturschutzgebieten abgeschlossen. Den Aktiven steht noch so mancher Einsatz an den kommenden Samstagen ins Haus. So bleibt auch nicht aus, dass der NABU unermüdlich zu den Arbeitseinsätzen einlädt. Wir brauchen jede helfende Hand für die Pflege unserer Kulturlandschaft und für den Erhalt seiner einzigartigen Biodiversität .  Aus Freude an der Natur …  schauen Sie vorbei beim NABU Münster.

Nachfolgend einige Bilder von der Nistkastenreinigung:

 

Schmetterlinge im Naturschutzgebiet „Auf dem Sand zwischen Hergershausen und Altheim“

Der NABU Münster hat im Sommer 2016 versucht eine Bestandsaufnahme der Schmetterlingsarten im Naturschutzgebiet "Auf dem Sand" durchzuführen. Karin Banki hat die besten Fotos der 18 Tagfalterarten in der nachfolgenden Dokumentation zusammengestellt (Das Dokument bitte mit Adobe Reader öffnen).

 

Schmetterlinge in den Naturschutzgebieten in Münster
Mit einem Klick können Sie den Text und Bilder ansehen.
Schmetterlinge Auf dem Sand.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

Renaturierung der Semme-Aue in der Gemarkung Hergershausen

Mit einer Zuwendung der unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Darmstadt-Dieburg konnten wir im Bereich der Semme - unmittelbar an der Gemarkungsgrenze Altheim und Hergershausen – Ende 2015 ca. 26.000 m² Grünland erwerben. Auf dieser Fläche haben wir im Spätsommer 2016 eine 1.200 m² große, flache Flutmulde angelegt, die sich bei Hochwasser füllt und dann nach und nach wieder austrocknet. Weiterhin wurden an den Ufern der Semme kleinere Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt, z.B. Anlage von kleinen Mäandern, Abflachen der Ufer, Anlage eines kleinen Tümpels. Die naturnahe Gestaltung des Auenbereichs hat das Ziel, die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zu erhöhen. Abgeschlossen ist das Projekt erst im November 2016, denn es sind noch vier Obstbäume zu pflanzen.

 

Mit einem Klick auf das Bild können Sie einige Bilder der Erdarbeiten sehen.

 

Die NABU-Homepage verzeichnet den 40.000 Besucher

Ein häufiger und aufmerksamer NABU-Homepage Besucher hat an den NABU Münster Glückwünsche zum 40.000 Besucher der Homepage übermittelt. Er hat es sich nicht nehmen lassen, den historischen Moment der Anzeige des Besucherzählers mit der Marke von 40.000 per Screenshot festzuhalten. Dies geschah am 07.07.2016 um 20:44 Uhr. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Usinger.

Muna-Exkursion des NABU Münster am 28.06.2016

Eine Exkursion in die Waldbereiche der Muna unter Leitung von zwei Förstern des Bundesforst unternahmen 15 aktive Mitglieder des NABU Münster. Nach dem Abzug der Amerikaner im Jahr 1995 stellt sich für den Eigentümer (Bundesrepublik Deutschland, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) die Frage nach der wirtschaftlichen Verwertung der 250 Hektar großen Waldfläche in der ehemaligen militärischen Liegenschaft. Für den Waldbereich der Muna Münster wurde eine Entwicklung zur Naturschutzfläche vorgesehen.

 

Zu diesem Zweck hat der Bundesforst in den vergangenen Jahren auf einem Teil der Fläche, die auf dem Waldboden verstreute Munition geborgen, zahlreiche Bunkeranlagen beseitigt, befestigte Wegeflächen entsiegelt und kleine Wasserflächen angelegt. Auch auf die forstwirtschaftliche Nutzung des Waldes wurde verzichtet, damit langfristig ein „Urwald“ entstehen kann. Ziel aller Maßnahmen ist die Entwicklung eines reich strukturierten Waldbestandes mit Lichtungen, Brachen und Freiflächen.

 

Finanziert werden die enormen Aufwendungen des Bundes durch den Verkauf der „Ökopunkte“ als naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen für Infrastrukturprojekte des Bundes (Straßen-, Eisenbahn- und S-Bahn-Bauprojekte) im Rhein-Main-Gebiet. Mit diesen positiven Naturschutzmaßnahmen in der Muna Münster werden also Zerstörungen der Natur an anderer Stelle ausgeglichen.

 

Der NABU Münster begrüßt die Maßnahmen im Waldgebiet der Muna sehr und sieht die Chance, dass im Munawald - in den nächsten Jahren - ein großflächiges und bedeutendes Naturschutzprojekt verwirklicht wird.

 

Nachfolgend einige Bilder während der Exkursion:

 

65 Jahre Naturschutz in Münster

Anlässlich des 65-jährigen Jubliläums des NABU Münster fand am 20. Mai 2016 im Wander-Vereinsheim Münster eine kleine Feier statt, zu der auch interessierte Bürger von Münster eingeladen waren. Höhepunkt der Veranstaltung war ein ca. 2-stündiger Vortrag vom 2. Vorsitzenden des NABU Münster, Herrn Matthias Kisling.

 

Der Vortrag beinhaltete sowohl die grundsätzliche Entwicklung des Naturschutzgedankens und des Naturschutzbundes Deutschland als auch die Entwicklung des Naturschutzes in Münster, dargestellt in einer Zeitreise der letzten Jahrzehnte. Dabei wurden die zahlreichen Projekte des NABU Münster mit den dabei erzielten Erfolgen vorgestellt.

 

Die zur Zeit laufenden Projekte und ein Ausblick der zukünftigen Vorhaben des NABU wurden im Anschluss vorgetragen.
 

Darüber hinaus gab es Informationen zur Nachwuchsarbeit der  Kindergruppe "Naturfüchse", der Öffentlichkeitsarbeit des NABU sowie erreichte Auszeichnungen der NABU-Aktivitäten.

 

Die beigefügte 114-seitige Power Point Präsentation führt durch 150 Jahre Naturschutz in Deutschland und natürlich durch 65 Jahre Naturschutz in Münster und kann wärmstens empfohlen werden.

 

65 Jahre Naturschutz in Münster
Vortrag 65 Jahre NABU-Münster.pptx
Microsoft Power Point-Präsentation [55.6 MB]

Der Ladevorgang kann etwas dauern ...... aber dann !

 

Die Umsetzung des Semme Projektes hat begonnen.

Die Erdarbeiten zum Semme Projekt haben im Bereich Hergershausen am 19.02.2016 begonnen. An mehreren Stellen wurden Flutmulden geschaffen.

 

Mit einem Klick auf das Bild können Sie einige Bilder von den Erdarbeiten vom Semme Projekt sehen.

 

65 Jahre NABU Münster.

Der  NABU hat zu diesem Anlass einen Flyer erstellt auf dem einige Glanzpunkte der letzten Jahrzehnte des NABU Münster dargestellt sind.

 

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Flyer.

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