NABU Münster-Hessen
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Aktuelle NABU-Nachrichten (archiviert)

NABU Jahreshauptversammlung.

Am 19.11.2015 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Wahlen zum Vorstand des NABU-Münster.

Es waren 17 Vereinsmitglieder zu dieser wichtigen Sitzung erschienen um Ihren Vorstand für 3 Jahre zu wählen. Nach dem Tätigkeitsbericht des amtierenden Vorstands, dem Kassen- und Prüfungsbericht, sowie einem Bericht über die Jugendarbeit NAJU, konnte der Vorstand einstimmig entlastet werden.

Was nun jeder zu hoffen wagte, - der alte ist auch der neue Vorstand - mit kleinen Änderungen, wie im Folgenden benannt: 1.Vorsitzender - Dieter Günther, stellv. Vorsitzender - Matthias Kisling, Schatzmeister - Werner Kissner, Kassenprüfer - Helmut Wissner und sein Stellvertreter - Harald Witzel, sowie ein neuer Schriftführer - Otto Waidelich.

Dem erweiterten Vorstand gehören noch Hildegard Jacob als Jugendbeauftragte an. Frau Jacob hat die Aufgabe der Schriftführung abgegeben um sich ganz der Jugendarbeit zu widmen.

Letztendlich Thomas Lay für das neu eingerichtete Ressort eines Öffentlichkeitsbeauftragten.

Nistkastenreinigung

Am 21.11.2015 fand die alljährliche Nistkastenreinigung im Gemeindewald statt. Um 09:00 fanden sich 20 aktive Mitglieder, davon 4 Kinder aus der NAJU, zu dieser hochinteressanten Aktion ein. Hochinteressant, weil so mancher Nistkasten auch von Kleinsäugern als Futtersilo in Beschlag genommen wurde.

 

Für die Kinder waren Hildegard Jacob und Rudi Heckwolf ein immerwährender Quell an Information und Geschichten. Gerade Rudi Heckwolf, eine Nabu-Kämpfer der ersten Stunde, konnte mit seinem Wissen viel Interessantes vermitteln. Erstaunlich auch, dass fast alle Nistkästen in "Gebrauch" waren. Und sei es als Schlafplatz, oder auch nur als Unterschlupf. Lediglich die aufgehängten Fledermauskästen waren in diesem Jahr nicht frequentiert. Eine detaillierte Aufstellung der aufgefundenen Nester und der weiteren Bewohner, wie Wespen oder Hornissen, werden demnächst für den interessierten Beobachter auf der Homepage unter www.nabu-muenster-hessen.de, zu finden sein.

 

Unter vollem Einsatz der freiwilligen Kräfte konnten alle 201 Nistkästen und eine erkleckliche Anzahl Fledermauskästen wieder ihrer Bestimmung zugeführt werden. Wobei im Laufe der Tage noch die defekten Kästen ersetzt und die auf seltsame Weise verschwundenen Kästen wieder aufgefüllt werden müssen.

 

Es ist guter Brauch des NABU nach getaner Arbeit gemeinsam eine Stärkung einzunehmen. Diesmal bot es sich an, die "Auszeit bei Axel" für diese Zwecke zu nutzen. Bei herrlichem Eintopf, mit oder ohne Fleischeinlage, freuten sich die Aktiven ob dieser erfolgreichen Aktion. Und noch gibt es reichlich Arbeit - in den Naturschutzgebieten rund um Münster.

 

Am Samstag fand dann die alljährliche Nistkastenreinigung im Gemeindewald statt. Um 09:00 fanden sich 20 aktive Mitglieder, davon 4 Kinder aus der NAJU, zu dieser hochinteressanten Aktion ein. Hochinteressant, weil so mancher Nistkasten auch von Kleinsäugern als Futtersilo in Beschlag genommen wurde.

Für die Kinder waren Hildegard Jacob und Rudi Heckwolf ein immerwährender Quell an Information und Geschichten. Gerade Rudi Heckwolf, eine Nabu-Kämpfer der ersten Stunde, konnte mit seinem Wissen viel Interessantes vermitteln. Erstaunlich auch, dass fast alle Nistkästen in "Gebrauch" waren. Und sei es als Schlafplatz, oder auch nur als Unterschlupf. Lediglich die aufgehängten Fledermauskästen waren in diesem Jahr nicht frequentiert. Eine detaillierte Aufstellung der aufgefundenen Nester und der weiteren Bewohner, wie Wespen oder Hornissen, werden demnächst für den interessierten Beobachter auf der Homepage unter www.nabu-muenster-hessen.de, zu finden sein.
 

Unter vollem Einsatz der freiwilligen Kräfte konnten alle 201 Nistkästen und eine erkleckliche Anzahl Fledermauskästen wieder ihrer Bestimmung zugeführt werden. Wobei im Laufe der Tage noch die defekten Kästen ersetzt und die auf seltsame Weise verschwundenen Kästen wieder aufgefüllt werden müssen.

Es ist guter Brauch des NABU nach getaner Arbeit gemeinsam eine Stärkung einzunehmen. Diesmal bot es sich an, die "Auszeit bei Axel" für diese Zwecke zu nutzen. Bei herrlichem Eintopf, mit oder ohne Fleischeinlage, freuten sich die Aktiven ob dieser erfolgreichen Aktion. Und noch gibt es reichlich Arbeit - in den Naturschutzgebieten rund um Münster.

 

 

Umweltschutzpreis des Landkreises an den NABU Münster.

Am 24.11.2015 erhielt der NABU Münster den diesjährigen Umweltschutzpreis des Landkreises Darmstadt/Dieburg verliehen.

 

Anlässlich einer Feier im Landratsamt Darmstadt wurde der Preis samt Urkunde vom Umweltdezernenten des Landkreises, Herrn Christel Fleischmann,  übergeben.

Altgrasstreifen

Im letzten Jahr haben wir ein großes Wiesengrundstück am Feldweg nach Hergershausen, in der Nähe des Storchenhorstes "Auf dem Sand" erworben. Der Boden ist in diesem Bereich sehr sandig und nährstoffarm. Ideale Voraussetzungen um durch extensive Nutzung und den Verzicht auf Düngung eine artenreiche Pflanzengesellschaft aufzubauen.

Wir haben die Wiese in diesem Jahr mit Schafen beweidet und mosaikartig einige Streifen von der Beweidung ausgenommen. In diesen Altgrasstreifen können die Samen der Blütepflanzen ausreifen. Gleichzeitig bieten diese Altgrasstreifen gute Versteckmöglichkeiten für Hasen und Rebhühner - zwei Arten, die in der Feldflur durch die intensive Landwirtschaft sehr selten geworden sind.

 

Gelbbauchunken im Münsterer Wald

Die Gelbbauchunke ist ein kleiner Froschlurch mit auffallendem Fleckenmuster auf der Unterseite. Die Oberseite ist graubraun gefärbt und mit flachen Warzen besetzt. Die Unterseite ist graublau bis schwarzblau gefärbt und weist ein auffallendes gelbes Fleckenmuster auf, welches mehr als die Hälfte der Unterseite ausmacht. Sie ist auf den Lebensraum Wasser angewiesen. Sie erreicht eine Größe von rund 3,5 bis 5 Zentimeter. Die Gelbbauchunke besitzt die für Unken typische herzförmige Pupillenform. Ab April beginnt die Fortpflanzungszeit der Gelbauchunken. Die Weibchen heften in oft nur wenige Quadratmeter großen Pfützen in geringer Wassertiefe pro Laichakt 2 bis 30 Eier in lockeren Klümpchen an Pflanzenteile.

 

Im Wald von Münster kommt die Gelbbauchunke in wenigen Kleingewässern und in Pfützen vor. Das Gelbbauchunken-Vorkommen in Münster, das nur aus wenigen Individuen besteht, ist eines der letzten Vorkommen dieser Amphibienart im Landkreis.

 

Renaturierung der Semme

Die Semme ist ein kleines, ca. 23 km langes Fließgewässer, das im Bereich der Gemeinde Otzberg entspringt und bei Hergershausen in die Gersprenz mündet. In der Gemarkung Altheim, zwischen der Bundesstraße 26 und der Bahnlinie, bietet sich ein etwa 10 Hektar großer, naturnaher Auenbereich für ein Renaturierungsprojekt an. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Münster plant die NABU-Ortsgruppe, die 5 m breite Gewässerparzelle der Semme, durch einen Uferrandstreifen mit einer Breite von 20 m zu erweitern. Dazu ist es erforderlich die entsprechenden Flächen zu erwerben.

Dieser Uferrandstreifen, der parallel zum Fließgewässer verläuft, soll künftig nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden. Er würde sich dann in den kommenden Jahren ein Schilfsaum am Rand des Fließgewässers entwickeln und der nötige Raum für die Entwicklung des Gewässers und der bereits vorhandenen Ufergehölze geschaffen werden. Der Uferrandstreifen würde dann zum Lebensraum von Rohrammer, Teich- und Schilfrohrsänger.

 

Weiterhin ist in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Wasserverband Gersprenzgebiet geplant, die Eigendynamik der Semme zu fördern. Mit initiierenden Maßnahmen soll die "konstante Gerinnegeometrie" aufgelöst werden, mit der die Semme vor Jahrzehnten kanalartig ausgebaut wurde. Der Bereich der Grünlandaue soll weiterhin als Grünland durch Mahd oder Beweidung genutzt werden. Zusätzlich könnten auf den Flächen im Eigentum der Gemeinde oder des Naturschutzes kleinflächig flache Flutmulden geschaffen werden, die wichtige Elemente im Lebensraum von Kiebitz und Bekassine sind. Ziel aller Maßnahmen ist der Erhalt und die Entwicklung einer landwirtschaftlich extensiv genutzten Grünlandaue mit einer breiten Gewässerparzelle in der Raum für die Eigendynamik des Fließgewässers vorhanden ist.

 

Den Projektvorschlag zur Renaturierung der Semme können Sie durch Klick auf das Power Point Symbol nachlesen.

 

semme_26022015.pptx
Microsoft Power Point-Präsentation [6.3 MB]

 

 

Mit einem Klick auf das Bild können Sie einige Bilder der Erdarbeiten vom Semme Projekt sehen.

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