NABU Münster-Hessen
NABU  Münster-Hessen

Neues von den ENTEGA- und weiteren Störchen

07.07.2017: Leider doch kein happy end. Heute morgen wurde das Sorgenkind in der Nähe des Schöpfwerkes tot aufgefunden. Sein Tod ist rätselhaft denn äußerlich konnten keine Verletzungen festgestellt werden. Vielleicht hat ihm der nächtliche Sturm zugesetzt oder er hatte doch eine Krankheit. Die NABU-Mitglieder haben ihn vor Ort beerdigt.

06.07.2017: Storchenrettung mit happy end. Am Nachmittag des 04.07.2017 haben NABU-Mitglieder das Sorgenkind in der Nähe des Schöpfwerkes entdeckt. Anhand der Ring-Nr. und der Flecken am Kopf konnte er eindeutig identifiziert werden. Glücklicherweise war der Schnabel vom Putenfleisch befreit und er futterte munter vor sich hin. Jetzt besteht auch die Hoffnung dass er in wenigen Wochen die Reise in sein Winterquartier antreten kann.

02.07.2017: Fortsetzung Storchenrettung: Das Bild zeigt, dass der Schnabel des Vogels mit Putenfleisch völlig verklebt ist. Es wird befürchtet, dass er in diesem Zustand keine Nahrung mehr aufnehmen kann. Ein Versuch von mehreren NABU-Kollegen am 01.07.2017,  ihn am Gelände der Kläranlage einzufangen um ihn davon zu befreien, scheiterte. Der Vogel war noch kräftig genug um in das Kornfeld gegenüber der Gersprenz zu fliegen.

Der NABU wird weitere Maßnahmen durchführen um ihn einzufangen. So ist der Vogel nicht überlebensfähig.

27.06.2017: Fortsetzung Storchenrettung: Der Jungstorch wird auch weiterhin von den Eltern nicht gefüttert. Nachdem einige Fütterungsversuche von Inge Teichmann leider fehlschlugen, konnte - auch unter Mithilfe von Hans Ulrich - erreicht werden, dass er am übernächsten Morgen eine Portion Putenfleisch restlos wegputzte. Somit keimt jetzt vorsichtige Hoffnung auf, dass er auch ohne die Pflegschaft der Eltern überleben kann. Es sind aber noch weitere Fütterungen vorgesehen.

 

26.06.2017: Ein links beringter Gaststorch ohne Nestbezug mit der Ring-Nr. 4T077 wurde gesichtet. Es wird geprüft wo die Beringung stattfand.

 

Gegenüber der Vorwoche hat sich am Bestand der Jungstörche in den Horsten keine Veränderung ergeben.

 

 

Storchenrettung an der Gersprenz: Ein Jungstorch wurde am Ufer der Gersprenz von Spaziergängern und mehreren NABU Mitgliedern gesichtet. Der Vogel war nicht in der Lage sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien da er noch nicht fliegen konnte und das Steilufer ein für ihn unüberwindbares Hinderniss darstellte. Da er in dieser Situation vermutlich bereits 1-2 Tage war, waren seine Kräfte erkennbar schon etwas geschwächt. Anhand der Ring-Nr. 6T912 war klar, dass es sich um einen der beiden Jungstörche des Kläranlagenhorstes handelte.

 

Siggi Treuer vom NABU Münster besorgte sich den beim NABU für diese Fälle vorgehaltenen  Neoprenanzug, rutschte damit das Steilufer hinunter und barg der Vogel mit sicherem Griff. Die oben bereitstehende Inge Teichmann vom NABU Münster übernahm das Jungtier und trug es in das Areal des Klärwerkes.

 

Dort marschierte der Vogel über das Gelände, putzte sich, schlug ab und an mit den Flügeln und pickte gelegentlich am Boden. Die Hoffnung, dass sich die Eltern sofort um ihr Junges kümmmern würden, erfüllten sich leider nicht. Inge Teichmann besorgte noch etwas Futter.

 

Fortsetzung folgt.

19.06.2017:

 

Die Gersprenz-Horste Nr. 4+5 waren oft längere Zeit verlassen, so dass davon auszugehen ist dass dort nicht gebrütet wird.

 
Der bislang noch nicht identifizierte rechts beringte Storch im Gersprenz-Horst Nr. 3 trägt die Nummer DEW 2T906. Der Partner in diesem Nest ist dann wohl unser Klärwerkstorch von 2015 DEW 4T125, der oft oberhalb des Nestes saß. Ein Junges wurde von Herrn Ulrich gesichtet.

 

13.06.2017:

Auf den Horsten Gersprenz 3, 4, 5 sowie auf den Horsten in den Pappelwäldchen waren am 11.06.2017 keine sichtbaren Aktivitäten zu erkennen bzw. sie waren auch schlecht einsehbar. Muss weiter beobachtet werden.

 

 

Störche auf dem Horst Gersprenz 2: Es sind nach wie vor 3 gesunde Jungstörche im Nest.

 

Störche auf dem Horst Gersprenz 1: Nicht zwei, wie vorher berichtet, sondern drei muntere Jungstörche sind im Nest.

 

 

Störche "Auf dem Sand": Leider sind auf dem Horst nur noch 2 Jungstörche gesehen worden.

 

Klärwerkstörche: Die Ring-Nr. der beiden Jungstörche sind 6T912 und 6T913.

 

Der Metallhülse, die sich der Klärwerks-Altvogel an der unteren Schnabelhälfte einfing konnte er  mittlerweile wieder abstreifen.

Weißstorch-Brutpaare in unserer Umgebung

- eine Zwischenbilanz am 08. Juni 2017 -

 

Die Zahl der Brutpaare im Bereich der Gersprenzaue hat sich in diesem Jahr deutlich erhöht. Waren es im Jahr 2016 noch 6 Brutpaare, so brüten in diesem   Jahr 10 Weißstorch-Brutpaare in der Münsterer Umgebung.

 

Standorte der Weißstorchhorste:

 

Kläranlage Münster                                2 Jungvögel

Gersprenz I                                            2 Jungvögel

Gersprenz II                                           3 Jungvögel

Gersprenz III                                           brütet noch

Gersprenz IV                                           brütet noch

Gersprenz V                                            brütet noch

Auf dem Sand (NSG)                                3 Jungvögel

 

Pappelwäldchen „Auf dem Sand“ I         brütet  noch    

 

Pappelwäldchen „Auf dem Sand“ II        brütet  noch                       

 

Mit etwas Glück könnten in diesem Jahr 15 junge Weißstörche flügge werden!

 

  

Die geografische Lage der Brutplätze.
Brutplätze des Weißstorchs.doc
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31.05.2017: Die Beringung der beiden Jungen der Klärwerkstörche hat heute morgen stattgefunden. Dabei wurde festgestellt, dass ein viertes Ei im Nest lag aber nicht bebrütet wurde.

 

 

22.05.2017: Ein Klärwerks-Altstorch hat sich eine Hülse an der unteren Schnabelhälfte eingefangen. Es bleibt zu hoffen, dass dies kein lebensbedrohender Umstand ist.

 

 

22.05.2017: Im zweiten Pappelhorst (von Westen gesehen) konnten jetzt 3 Jungstörche beobachtet werden.

 

Außerdem konnte jetzt auch die Ring-Nr. des links beringten Storches abgelesen werden. Es ist die Nr. DEW 4T133. Diese Nr. kommt zwar den Klärwerksjungen von 2015 (4T125-129) sehr nahe, eine Klärung wird aber noch über die Vogelwarte Helgoland erfolgen.

 

21.05.2017: Der NABU Münster hat eine Ring-Nr. abgelesen und der Vogelwarte Helgoland gemeldet. Es handelt sich um die Nr. 4T....230. Der Storch wurde am 22.05.2015 in Erlensee-Rückingen beringt.

18.05.2017: Wegen Urlaub ist die Berichtserstattung etwas ins Hintertreffen geraten. Hier nun die aktuelle Storchensituation:

 

 

Die Klärwerkstörche haben zwei gesunde Junge.

 

 

Auf dem Horst "Auf dem Sand" blicken drei gesunde Storchenküken aus dem Nest.

 

Auf dem ersten Pappelhorst (vom Westen her gesehen) an der Gersprenz wurden mindestens zwei gesunde Störche beobachtet.

 

Im zweiten Pappelhorst (vom Westen her gesehen) befindet sich ein rechts und ein links beringerter Storch. Der rechts beringte Storch trägt die Ring-Nr. DEW 2T983. Nachwurchs konnte noch nicht ausgmacht werden.

 

Im dritten Pappelhorst (von Westen her gesehen) ist einer der Störche rechts beringt. Die Ablesung schlug bisher fehl. Dort wird noch gebrütet.

 

Oberhalb des dritten Pappelhorstes sitzt der Klärwerksstorch von 2015 mit der Ring-Nr. 4T125. Er stellt aber für das brütende Paar keine Bedrohung dar.

01.05.2017: Tragödie am Klärwerkshorst: Ein Küken ist tot. Einige Bilder zeigen wie die Störchin das tote Küken im Schnabel hält um es aus dem Nest zu befördern oder es zu verschlucken. Später lag es auf dem Nestrand. Anbei eine Bilderserie von Horst Usinger (bitte das 1. Bild anklicken). Das letzte Bild zeigt, dass jetzt noch 2 Jungstörche im Nest sind.

 

Auf dem Horst "Auf dem Sand" ist seit dem 29.04.2017 ebenfalls Nachwuchs zu vermelden. Die Anzahl wurde noch nicht ermittelt.

 

Auf den Pappeln entlang der Gersprenz haben sich 6 Storchenpaare angesiedelt.

 

 

30.04.2017: Am 29.04.2017 zeigt die ENTEGA-Webcam zwei kleine Köpfchen im Nest. Da werden wir hoffentlich demnächst noch mehr sehen !

22.04.2017: Unser NABU-Mitglied Horst Usinger hat entdeckt, dass ein im Jahr 2015 auf dem Klärwerkshorst beringter Jungstorch in seine Heimat zurückgekehrt ist.

 

Er saß heute alleine und lange Zeit neben den beiden Gersprenz-West-Nestern auf dem abgebrochenen Stamm.

 

 

 

 

Mit viel Geduld und einer Kamera mit 63-fachem Zoom konnte er die Ring-Nr. DEW 4T125 eindeutig identifizieren. Wir sind gespannt ob er die gesamte Saison in der Region bleibt.

 

29.03.2017: Die vom NABU Münster errichteten zwei Storchenhorste reichen schon lange nicht mehr aus. Schon in den beiden letzten Jahren wurden bereits entlang der Gersprenz drei neue Horste in Eigenbau errichtet. Die Wohnungsnot nimmt aber noch immer kein Ende. Das Bild zeigt weitere Versuche an.

 

 

 

 

Auch auf dem Horst "Auf dem Sand" wird gebrütet.

 

13.03.2017: Sandstörche: Nach langem Geduldsspiel hat unser NABU-Mitglied Horst Usinger das Paar "Auf dem Sand" identifiziert. Es handelt sich um das gleiche Storchenpaar wie 2015 und 2016. Es sind die Ring-Nrn. DEW 9X613 und DER AJ401.

 

DEW 9X613 wurde am 07.07.2011 auf einem Pfahlnest in Petershagen-Friedewalde/ Kreis Detmold und DER AJ401 wurde am 14.06.2011 in Linkenheim/Nordbaden beringt.

 

 

08.03.2017: Klärwerksstörche: Am letzten Wochenende hat die Eiablage begonnen. Jetzt wird gebrütet.

 

 

27.02.2017: Klärwerksstörche: Jetzt konnte die Ring-Nr. von unserem NABU-Mitglied Horst Usinger nach zeitintensiver Beobachtung abgelesen werden. Es handelt sich um die Nr. DER A9337, also der gleiche Storch wie im letzten Jahr.

 

 

 

Wie im letzten Jahr bereits recherchiert handelt es sich um den Storch, der am 19.06.2009 auf dem Kirchturm von Meßkirch (Oberschwaben) beringt wurde.

21.02.2017: Nachdem die Klärwerksstörche jetzt des öfteren ihre Beine zeigen, konnte jetzt erkannt werden, dass einer der beiden Störche doch am linken Bein beringt ist. Die Nummer konnte aber noch nicht identifiziert werden.

 

19.02.2017: Es hatte sich bereits angedeutet, jetzt hat es tatsächlich gefunkt. Die beiden unberingten Störche haben zueinander gefunden. Am Horst wurde die letzten Tage kräftig ausgebessert und ordentlich geklappert.

 

16.02.2017: Der unberingte Storch sitzt noch immer im Nest an der Kläranlage. Ein zweiter - ebenfalls - unberingter Storch sitzt auf dem Mast der Webcam. Mehrmals sind beide Störche auch gemeinsam im Nest gesehen worden. Da bahnt sich wohl was an.

 

 

Die beiden beringten Störche auf dem Horst "Auf dem Sand" haben sich offensichtlich häuslich eingerichtet. Die Ringnummern konnten aber noch immer nicht abgelesen werden.

 

13.02.2017: Jetzt tut sich auch etwas auf dem Horst bei der Kläranlage. Seit dem 08.02. wird sporadisch ein einzelner, unberingter Storch gesehen. Er hat sogar den Horst bereits gegen einen Wettbewerber verteidigt.

 

07.02.2017: Unser NABU-Mitglied Horst Usinger hat die Fährte aufgenommen und die beiden Störche in der Wiese an der Semme entdeckt. Beide Störche sind links beringt, die Nummern konnten aber noch nicht abgelesen werden. Beide Störche sind munter und haben ordentlich gefuttert.

 

 

Wie man auf dem rechten Bild sehen kann, hat einer der beiden Störche eine Augenverletzung. Er scheint aber damit ganz gut zurechtzukommen.

 

 

Das Storchenjahr 2017 hat am 03.02.2017 begonnen. Unser NABU-Mitglied Werner Ellermann hat an diesem Tag dieses Foto mit den beiden Störchen auf dem Horst "Auf dem Sand" aufgenommen.

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